PRESSEMITTEILUNG Eisspeedway Inzell – GP Finale 7 & 8 – 13. bis 15. März 2020

Eisspeedway Inzell – GP Finale 7 & 8 – 13. bis 15. März 2020

Fällt die Vorentscheidung zur Einzelweltmeisterschaft auch 2020 wieder in Inzell?

Wie nicht anders zu erwarten, dominieren auch dieses Jahr die russischen Eisspeedway-Piloten die Weltmeisterschaft. Sah es nach den beiden Veranstaltungen in Almaty (Kasachstan) und Togliatti (Russland) noch nach einem Durchmarsch des amtierenden Weltmeisters Daniil Ivanov aus, musste er beim Grand Prix in Shadrinsk (Russland) seinen ersten Dämpfer hinnehmen. Dies nutzte sein bisher größter Widersacher Dmitry Khomitsevich und konnte seinen „Patzer” aus Togliatti wieder wettmachen. Am zweiten Tag siegte Igor Kononov und brachte sich zusammen mit Dinar Valeev, der sich wie am Tag zuvor den zweiten Platz sicherte, in eine gute Ausgangsposition um noch ein gehöriges Wort um den Titel mitzureden. Enttäuschend und teilweise unglücklich fährt dieses Jahr der mehrmalige Weltmeister Dmitry Koltakov für den der WM-Zug bereits abgefahren sein dürfte.

Wer kann in die russische Phalanx eingreifen, der „Eishans?”

Lokalmatador Johann Weber scheint im Moment der einzige Fahrer zu sein der den Russen etwas entgegen zu setzen hat. Am zweiten Tag in Shadrinsk, zusammen mit Valeev punktbester Fahrer in den Vorläufen, zeigte der „Eishans”wie stark er in dieser Saison unterwegs ist. Seine kämpferische Fahrweise macht nicht nur den Top-Piloten der Russen zu schaffen, sondern begeistert auch jedes Jahr die vielen Stadienbesucher und Fans. Leider nimmt er sich hiermit (Stürze und Disqualifikation) auch immer wieder wertvolle Punkte in der Gesamtwertung.

Eine sensationelle Leistung zeigte Harald Simon beim Auftakt Grand Prix in Almaty. Ein dritter Platz im Finallauf war wohl mehr als man vom Österreicher erwarten konnte. Ein sechster Gesamtrang, noch vor Hans Weber und somit bester Westeuropäer hinter den Russen, zeigt die Klasse des inzwischen fast 53-jährigen Niederösterreichers. Franz Zorn „Franky”, wie er von seinen Fans genannt wird scheint im Moment nicht vom Glück umgarnt zu sein. Stürze, meistens unverschuldet, sind im Moment nicht hilfreich, um das Selbstbewusstsein von Zorn nach der schlimmen Handverletzung vom Vorjahr wiederaufzubauen. Aber wie sagte Zorn in einem Interview vor nicht allzu langer Zeit: „Ich habe mit der Inzeller Bahn noch etwas gut zu machen.” Doch auch für die Schweden lief es im Fernen Osten in dieser Saison noch nicht nach Wunsch. Können die Schweden wieder an ihre letztjährige Form anknüpfen, ist eine spektakuläre Veranstaltung in der Max Aicher Arena am 14./15. März vorprogrammiert.

Zeitplan: Samstag, 14. März – WC Final 7:
Kassenöffnung 10.00 Uhr
Stadionöffnung 15.30 Uhr
Fahrervorstellung 16.30 Uhr
Rennbeginn 17.00 Uhr

Zeitplan: Sonntag, 15. März – WC Final 8:
Kassenöffnung 10.00 Uhr
Stadionöffnung 12.30 Uhr
Fahrervorstellung 13.30 Uhr
Rennbeginn 14.00 Uhr

Punktestand vor Inzell nach 6 von 10 Rennen:
1. Daniil Ivanov (RUS), 104 WM-Punkte
2. Dmitry Khomitsevich (RUS), 100
3. Dinar Valeev (RUS), 95,
4. Igor Kononov (RUS), 86,
5. Dmitry Koltakov (RUS), 79,
6. Harald Simon (A), 58,
7. Hans Weber (D), 56
8. Martin Haarahiltunen (S), 53
9. Stefan Svensson (S), 37
10. Franz Zorn (A), 36
11. Niclas Svensson (S), 33
12. Ove Ledström (S), 3
13. Konstantin Kolenkin (RUS), 22
14. Evgeniy Saydullin (RUS), 21
15. Charly Ebner (A), 18
16. Lukas Hutla (CZ), 18
17. Jasper Iwema (NL), 16
18. Bart Schaap (NL), 6
19. Vladimir Fadeev (RUS), 4
20. Sergey Serov (KAZ), 2
21. Vladimir Cheblakov (KAZ), 1

 

Servus und Goodbye „Schliff”

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Nicht nur für Günther Bauer wird es am Freitag, 13. März etwas gefühlsbetont werden, wenn er zum letzten Mal in die Max Aicher Arena mit dem Eisspeedway Bike einfährt. Deutschlands bester Eisspeedway Fahrer aller Zeiten beendet seine glanzvolle Karriere in seinem „Wohnzimmer”. Auch für seine zahlreichen Fans bedeutet dieser Tag Abschied zu nehmen von einem Sportler der Jahrzehnte die deutschen Farben würdevoll und erfolgreich in der Eisspeedway Welt vertreten hat. Für die Inzeller Veranstalter war Günther Bauer immer das Aushängeschild und der Publikumsmagnet.

Mit dem „ServuSchliff” Rennen hat sich „Schliff” und der Veranstalter etwas Einmaliges einfallen lassen.

 

 

 

 

 

Luca-Bauer-von-David-Reygondeau-GoodShoot

 

Namen wie Nikolai Krasnikov, Kyril Dragolin, Ivan Ivanov (Russland), Per-Olof Serenius (Schweden), Jarmo Hirvasoja (Finnland), Michael Lang (Deutschland) um nur einige zu nennen werden Günther Bauer die Ehre erweisen und noch einmal in einem Rennen gegeneinander antreten. Allein die oben aufgeführten Fahrer vereinen mehr als 15 Einzel-Weltmeister-Titel. Dieses Rennen, man kann schon von einer Art Legenden-Rennen sprechen, ist in seiner Art einzigartig und wird es wahrscheinlich auch bleiben. Echte Eisspeedway-Fans sollten sich dieses Rennen auf keinen Fall entgehen lassen und „Schliff” bei seinem letzten Renneinsatz in seinem „Wohnzimmer” entsprechend verabschieden. Die anschließende Abschieds-Party, in der Turnhalle neben der Max Aicher Arena mit der Live Band „Die Reit im Winkler”, bietet ein letztes Mal Gelegenheit mit dem besten deutschen Eisspeedwayfahrer aller Zeiten auf seine sportlichen Erfolge anzustoßen.

 

 

 

 

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Fahrerfeld für Abschiedsrennen:
Günther Bauer GER Nikolai Krasnikov RUS
Per-Olof Serenius SWE Michel Lang GER
Kyrill Dragolin RUS Alexander Rodin RUS
Vitaly Khomitsevich RUS Jarmo Hirvasoja FIN
Franz Mayerbüchler sen. GER Stefan Svensson SWE
Max Niedermaier jun. GER Jouni Seppänen FIN
Ulf Ledström SWE Luca Bauer GER
Beat Dobler CH

Zeitplan: Abschiedsrennen „ServuSchliff:
Kassenöffnung 09.00 Uhr
Stadionöffnung 16.30 Uhr
Fahrervorstellung 17.30 Uhr
Rennbeginn 18.00 Uhr

 

 

Bitte beachten: Das Parken an der Max Aicher Arena ist nicht möglich. Für Rennbesucher ist ein kostenloser Shuttlebus von den ausgewiesenen Parkplätzen (Zentrum Inzell) eingerichtet. Beim Training am Freitag um 10.00 Uhr ist der Eintritt frei!

Text:Manfred Hirsch / Titelbild: Günther Bauer und Max Niedermaier – von David Reygondeau – GoodShoot

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Author: Bahnsport-Info

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