Lukas Fienhage geht am heute am Sonntag mit leichter Führung in das FIM Longtrack Finale in Rzeszow !

Die Hoffnung auf einen weiteren deutschen Longtrack Weltmeister ist groß. Lukas Fienhage aus Vechta konnte im 1. Finale in französischen Morizes die deutschen Farben hervorragend vertreten und sich nicht nur den Sieg sichern, sondern auf gleich die Führung im Gesamtklassement übernehmen.

Lukas Fienhage in Führung. Ein Wunsch für den kommenden Sonntag im Longtrackfinale in Rzeszow

In diesem Jahr werden aufgrund der CORVID 19 – Pandemie nur zwei Finalläufe ausgetragen, was zwar zum einen die Chance erhöht mit nur zwei Läufen Weltmeister zu werden, aber zum anderen aber auch kaum Fehler zulässt. In beiden Läufen muss man Topfit sein und Höchstleistung bringen um den Titel letztendlich zu gewinnen. Dadurch ist die Spannung in diesem Jahr zusätzlich sehr hoch, da es fast schon an den Charakter mit K.O. Läufen und einem Hin/Rückmatch herankommt.

Die deutsche Vertretung Lukas Fienhage erfuhr in Morizes 25 Punkte und hat damit vor seinen stärksten Konkurrenten aus Frankreich, Mathieu Trésarrieu knappe drei Punkte Vorsprung. Auf dem 3.Platz folgt dann der Niederländer Romano Hummel  mit 19 Punkten und auch den Viertplatzierten Theo Pijper (17P.)  sollte man trotz 8 Punkte Rückstand ein wenig im Blickfeld behalten. Alle im Wettkampf Führende sind zwar ausgezeichnete Langbahnfahrer, sind aber auch genauso gut auf einer Strecke mit Speedway Charakter wie in Rzeszow schnell unterwegs.

Lukas Fienhage Stärke liegt zweifelsohne auf den  Speedwaybahnen. Beim MSC Cloppenburg ist er im Team des STC Siegers nicht wegzudenken und er ist trotz der jungen Jahre eine wichtige Stütze der Mannschaft. Für den MSC Brokstedt war er ebenso ein fester Bestandteil der letztjährigen Bundesligamannschaft. Beide Wettbewerbe konnten in diesem Jahr aufgrund der CORVID 19 – Pandemie nicht stattfinden, sonst hätte er mit Sicherheit mit weiteren guten Ergebnissen aufhorchen lassen.

 

 

In diesem Jahr fährt L. Fienhage für die Wölfe in Wittstock in der 2. Polnischen Liga und er ist der dort neben dem Gastfahrer der Wölfe Robert Lambert,  der stärkste Fahrer im Team. In sechs Einsätzen fuhr Lukas Fienhage Ø 1,813 Punkte (Bonus 1,906 / 9,67 Pkt. Pro Rennen, Tabelle: << Klicke hier! >>). Mit dieser bisherigen starken Saisonleistung hat er sicherlich für das kommende Jahr auf sich wiederholt  aufmerksam gemacht. Daher wird ihm die Speedwaybahn  in Rzeszow liegen und die gefahrene Menge an Rennen in 2020 favorisiert ihn leicht.

Mathieu Trésarrieu

 

 

 

 

Aber auch M. Trésarrieu kann gute Speedwayergebnisse in 2020 aufweisen. In der französischen Liga, wo er allerdings nur 4 Rennen bestreiten konnte, kam er auf einen Ø von 1,62 Punkten (Tabelle: << Klicke hier! >>) Er hat langjährige Erfahrungen und ist dadurch auch im Titelkampf am Sonntag bestmöglich gerüstet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Niederländer Romano Hummel hat auf Speedwaybahnen in den vergangenen Jahren schon gute Leistungen abrufen können. In der Regel fällt er dort durch seinen spektakulären Fahrstil auf. Seine große Stärke scheint aber zweifelsohne eher die Langbahn / Grasbahn  zu sein. Er hat wie sein Landsmann Theo Pijper in diesem Jahr noch kein großes Speedwayrennen bestreiten können und beide haben eher Außenseiterchancen.

 

 

 

 

 

Mit Max Dilger und Stephan Katt stehen zwei weitere deutsche Starter in Rzeszow am Startband. Beide haben aber keine Titelchancen mehr. Max Dilger hat sich schon für das kommende Jahr in Roden beim Longtrack Challenge qualifiziert und kann sich entspannt den Wettbewerb stellen. Wenn die Leistung stimmt und die Strecke muss ihm mit Schwerpunkt Speedway liegen, ist das Podium im Tagesklassement, aber auch noch  im Gesamtklassement in möglicher Schlagdistanz. Es wäre auf alle Fälle schön mit Lukas Fienhage und Max Dilger am Ende des Tages zwei deutsche Fahrer auf dem Podium stehen zu haben.

 

 

 

 

 

Stephan Katt kann man sicherlich als Langbahnurgestein bezeichnen. Viele Erfolge kann der Catman hier vorweisen. In diesem Jahr fehlen ihm leider die Rennen. In Morizes in das kalte Wasser geworfen und in Roden beim Challenge gekämpft. Mit 2 Rennen Vorbereitung ist das keine gute Grundlage im Rzeszow eine  hohe Erwartungshaltung   an das Tagesergebnis zu legen. Aber Stephan Katt ist ein Kämpfer und gibt immer sein Bestes. Zudem ist er für den AC Landshut seit Jahren in der Speedway Bundesliga unterwegs und vielleicht gelingt ihm am Ende des Tages doch eine Überraschung. Einen Catmann mit Kämpferherz, den sollte man nie abschreiben.

 

 

 

 

Drücken wir den deutschen Teilnehmern und insbesondere Lukas Fienhage am Sonntag die Daumen!

 

Ein Live-Update gibt es auf Baansportfansite.nl: << Klicke hier! >>, zudem wird es eine Liveübertragung des Rennen geben: << Klicke hier! >>

 

Das Gesamtklassement:

 

Bahnsport-Info
Author: Bahnsport-Info

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