Kurz & Knapp  ….. ===> Deutsches Podium der 2. Liga / PL Einzel Meisterschaft in Wittstock + Kevin Wölbert 15 Pkt. +Norick Blödorn – 15 Pkt. + Max Dilger – 11+2 Pkt. /// ===> Motor Lublin – Betard Sparta Wrocław 45:45 /// ===>  Peterborough Panthers – King’s Lynn Stars (E.Riss 7+1 Pkt.) 58:32 ///

AC Vechta – Max Dilger Deutscher Langbahnmeister 2021/Solo – und drei weitere Gewinner!

 

AC Vechta – Max Dilger Deutscher Langbahnmeister 2021/Solo

– und drei weitere Gewinner!

Max Dilger konnte sich in Vechta vor Lokalmatador Lukas Fienhage und Stephan „Catman“ Katt seinen ersten Deutschen Langbahnmeistertitel sichern. Am Ende des Tages standen für den ersten Platz 26 Punkte auf dem Tableau. Lukas Fienhage der an diesem Tag alles versuchte, um in seinem Wohnzimmer beim AC Vechta den Deutschen Meistertitel zu erlangen, kam auf 24 Punkte. Im letzten Lauf, dem Finale, hätte Lukas Fienhage vor Max Dilger in das Ziel kommen müssen, um mindestens noch ein Stechen zu ermöglichen. Der Finallauf musste nach dem ersten Start nach einem bösen aussehenden Sturz vom Titelverteidiger Michael Härtel nach kurzer Unterbrechung erneut gestartet werden. Zum Glück ist Michael Härtel bei diesem Sturz nichts Schlimmes passiert und er konnte zu Fuß in das Fahrerlager zurücklaufen. Die Titelverteidigung war im Finallauf aber schon nicht mehr möglich, es ging für ihn aber noch um das Podest. Am Ende des Tages stand der Titelverteidiger auf dem vierten Platz.

Platz 1 – Max Dilger

 

 

Nachdem der Finallauf erneut gestartet wurde, war der Mann aus Lahr im Schwarzwald wieder mit dem besten Start in der ersten Kurve an der Spitze. Lukas Fienhage nahm sofort die Verfolgung auf und versuchte alles, um an Max Dilger vorbeizukommen. An diesem Tag war kein Kraut gegen Max Dilger gewachsen. In einem spannenden Finale kam Lukas Fienhage Eingang der Zielkurve immer wieder fast heran, aber Max Dilger konnte seinen Platz behaupten und gewann den Finallauf souverän. Damit hatte Max Dilger die meisten Punkte erfahren, die entscheidend für die Titelvergabe waren. Dem Clubfahrer des AC Vechta, Lukas Fienhage blieb aus seiner Sicht der für ihn enttäuschende Vizemeistertitel.

Platz 2 – Lukas Fienhage

Auf dem dritten Platz raste Stephan Katt. Man musste den Catman den ganzen Tag auf dem Zettel haben. Schon im Training konnte man erahnen, dass er eine Rolle um das Podest, sogar um den Titel mitspielen würde. Am Ende freute sich der Catman sichtlich über seinen dritten Platz und sagte auch deutlich, dass er noch nicht satt sei und daher im kommenden Jahr erneut angreifen werde.

Platz 3 – Stephan “Catman” Katt

Der zweite Gewinner des Tages kam vom AC Vechta. Der niederländische Clubfahrer Sem Ensing konnte souverän mit 20 Punkten die Klasse der B-Solisten gewinnen. Auf dem zweiten Platz fuhr Marlon Hegener aus Georgsmarienhütte, der 16 Punkte sammeln konnte. Endlich wieder auf dem Podest stand Finn Loheider mit 9 Punkten.

vl: Marlon Hegener, Sem Ensing und Finn Loheider

Auch in der Klasse der Junioren B stand ein Clubfahrer des AC Vechta ganz oben auf dem Siegerpodest. Der Speedway-Weltmeister 2021, Lester Matthijssen aus den Niederlanden, der für den AC Vechta auf der Langbahn startet, holte sich mit drei Laufsiegen das Maximum an Punkten und stand am Ende mit 15 Punkten auf Platz 1. Es war ein rein niederländisches Siegerpodest an diesem Tag, da mit dem zweitplatziertem Dominique Hamminga  (10 Pkt.) und dem drittplatziertem Niek Meijerink (10 Pkt.) zwei weitere Landsleute des Weltmeisters mit ganz oben auf dem Siegerpodest standen.

Das komplette Podium: NBM Vorsitzender Jupp Hukelmann, Tim Widera, Dominique Hamminga, Lester Mattijssen, Niek Meijerink, Lenja Tebbe und Levin Cording.

Der vierte Gewinner? Das war der AC Vechta selbst! Es ist erstaunlich, was der Verein im Zeichen einer Pandemie mit dieser Veranstaltung auf die Beine gestellt hat. Die Veranstaltung war in allem eines Prädikats würdig und das haben gut 3.500 Zuschauer honoriert. In diesen Zeiten mal wieder ein gut besuchtes Stadion zu sehen, das tat allen gut! Die Fahrern, der Verein, der Sport und die Zuschauer waren hier die Gewinner. Vielleicht gibt so eine Veranstaltung dem tief in einer Krise steckenden Langbahnsport wieder in wenig Hoffnung auf bessere Zeiten. Denn nicht nur unter dem sportlichen Aspekt, für mich auch im Allgemeinen muss der in die Jahre gekommene  Langbahnsport sich neu aufstellen. Vechta kann mit dem Eventcharakter wie mit den Videoleinwänden, Interviewzonen, Informationen für die Zuschauer als eines der Pluspunkte für den kleinen Anfang Pate stehen.

Die Brille der Pandemie hat hier wie ein Brennglas die negative Wirkung auf bestimmte Bereiche im Bahnsport es noch einmal gezeigt: Ein weiter so, täte dem einstigen Paradepferd Langbahn nicht gut. Das sportliche muss überdacht werden, sonst startet man bald mit einem noch kleineren Feld.  Die technische Durchführung, auch das stelle ich auch noch einmal auf einem anderen Blatt Papier.

Es  gibt mit Sicherheit viele Aufgaben für die Zukunft und mit meiner Meinung geht das nicht, wenn man weiterhin durch die schöne Erinnerungsbrille der Langbahn schaut.  Ein Status Quo ist absolut notwendig, um mit einer dann daraus ergebenden teilweisen neuen Struktur dem Langbahnsport gutzutun. So wäre die Möglichkeit zu schaffen, um sich wieder langfristig, mit Mut, Können und etwas Glück mittelfristig erfolgreich aufzustellen. Das häufige in der Vergangenheit schwelgen und im Momentum des Heute so weitermachen wie bisher, das wird den Langbahnsport auf Dauer nicht guttun. Die Gefahr ist so sehr groß, das der Bereich Langbahn weiter an den Rand des Bahnsport gedrückt wird.

 

In dem Sinne, der schon einmal prägende Satz der Geschichte: “Die Hoffnung stirbt zuletzt”!

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Das Endergebnis:

 

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