MSC Moorwinkelsdamm – Master of Speedway 2022

 

Eigentlich war es wie immer: Ein gut gefülltes Stadion, aus Sicht der Bahnsportjugend ein schnell und gut durchgeführtes Rahmenprogramm, beim späteren Master of Speedway -auch wenn nicht die ganz erste Garnitur aus Europa am Band stand-,  mit einigen guten spannenden Läufen. Das hatte mit Sicherheit im ursächlichen mit der guten Zusammenstellung und die damit verbundene Ausgeglichenheit des Fahrerfeldes seinen Ursprung.  Das alles gut durchorganisiert und es wurde ein kurzweiliger Rennabend. Kurzweilig für mich auch deshalb, dass ich nach dem vierten Durchgang wieder den Heimweg angetreten bin und ich mir den fünften Durchgang, sowie die Halbfinals und das Finale nicht mehr angeschaut habe. Das hatte aber ganz natürliche Gründe, da ich gesundheitlich etwas angeschlagen war/bin und ich wohl auch dadurch zusätzlich fürchterlich gefroren habe.

 

Bei den Einschätzungen der Zuschauermengen gehöre ich mehr zu den bekannten Versagern. Ich wage es trotzdem einmal und würde zwischen 2.000 bis 2.500 Zuschauer schätzen, wenn dann eher noch ein klein wenig mehr.

Durch meine vielen geführten Zahlenwerke (Auswertung/Averages)  auf Bahnsport-Info hatte ich genau die vier Fahrer auf dem Zettel, die dann später auch im Finale waren. Nur das mein persönlicher Siegerfavorit Patrick Hansen auf dem dritten Platz landet und das Adrian Miedzinski nicht auf dem Treppchen stand. Das waren dann meine Fehleinschätzungen. Das Vaclav Milik und auch Mateusz Szczepaniak auf das Treppchen fahren können, das waren auch meine Vorhersagen und Gedanken im Vorfeld, wobei Vaclav Milik immer ein wenig die Wundertüte ist. Mal liefert er gut ab, mal überhaupt nicht.  Und gestern lieferte er besonders gut ab und konnte abschließend das Master of Speedway gewinnen. Die deutschen Fahrer fuhren im Feld eher mit und waren mit dem Blick auf das Halbfinale und mehr an dem Tag chancenlos.  Im Übrigen wurde der TOP Zustand der Bahn von vielen Fahrern ausdrücklich gelobt.

Was ich im Vorfeld schon besonders gut fand und was sich am Abend auch positiv bestätigt hat, war die Einsparung des bisherigen B-Feldes und das der Master of Speedway nach dem GP System ausgefahren wurde. Für mich als Zuschauer war das ein deutlicher Gewinn und hat der Veranstaltung gutgetan. Dagegen ist der zuvor angekündigte Master of Speedway der Junioren, der am Nachmittag ausgefahren wurde und der vom Clubfahrer des MSC Moorwinkelsdamm, Jeffrey Sijbesma, gewonnen wurde, im Getümmel des dann beginnenden Rennabends ein wenig untergangen.

 

Etwas negativ empfand ich die ab und an mal schwächelnde Anlage für die Durchsagen, sowie die nicht immer ganz Soldatensichere Interpretation der Reglements des Speedway Team Cup und der Speedways Liga, sowie wer wo im Ausland fährt in den Fahrerinterinterviews. Da wurde doch einiges durcheinandergewürfelt.  Aber das ist ein Jammern auf hohes Niveau.

Gefreut hat es mich sehr, das ich zum aller ersten Mal direkt auf die Seite Bahnsport-Info angesprochen wurde und das Ich für die Seite, Aufbau und Inhalt ein Lob bekommen habe. Und das für mich von nicht ganz unbekannter Stelle. Das hatte ich bisher noch nicht so erlebt und ich wusste überhaupt nicht, was ich darauf so richtig sagen sollte. Da war dann ein wunderbares Feedback, was mich gefreut hat und allein mir das Eintrittsgeld wert war.

 

Aufgrund dessen das ich früher gegangen bin, habe ich sehr wenige Bilder gemacht. Ich mache heute zuerst aber den üblichen Ergebnisdienst, Zahlenwerte pflegen und gehe dann in der kommenden Woche bei den wenigen Bildern bei. Es waren so viele Fotoknipser vor Ort, da kommt es auf meine paar Bilder auch nicht mehr drauf an.

 

Zum Abschluss alle Ergebnisse im Überblick:

 

Presseschau des MSC Moorwinkelsdamm auf Bahnsport-Info

[ Homepage des MSC Moorwinkelsdamm ]

 

Beitrag von: Bahnsport-Info

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