Langbahn-Weltmeisterschaft

Die Langbahn-Weltmeisterschaft ist ein Prädikatswettbewerb im Motorrad-Bahnsport. Sie wurde durch den Motorradsport-Weltverband FIM[1] im Jahr 1971 für Solo-Bahnmotorräder bis 500 cm³ eingeführt und ging aus der bis 1970 ausgetragenen Sandbahn-Europameisterschaft hervor.

Die Weltmeister auf der Langbahn werden über diesen Wettbewerb ermittelt. Die Rennen werden auf Bahnen mit einem Untergrund aus Sand, Gras oder einem Untergrund wie er auf Speedwaybahnen zu finden ist ausgetragen. Die Mindestlänge einer prädikatstauglichen Bahn muss 400 m betragen. Die Bahnlänge kann in diesem Zusammenhang bis zu 1.200 m betragen. Austragungswürdige Langbahnen sind in der Regel oval oder trioval. Die Kurvenradien der einzelnen Kurven einer Bahn können hierbei variieren.

Geschichte der Langbahn-Weltmeisterschaft

Nachdem die Sandbahn-Europameisterschaft bis 1970 als einziges Prädikat auf Langbahnen ausgetragen wurde gab es den Anreiz diesen Wettbewerb zu einer Weltmeisterschaft aufzuwerten. Zum einen wollte man die Attraktivität dieser Sportart erhöhen, zum anderen konnten so auch Fahrer aus nicht europäischen Ländern an diesem Wettbewerb teilnehmen. Durch den Anreiz eines Weltmeistertitels sollte das Spektrum der Teilnehmer somit auch auf Fahrer erweitert werden, die zuvor im Bahnsport nur an Speedway-Prädikaten teilgenommen hatten. In den Anfangsjahren wurde die neue Serie durch Fahrer wie Ivan Mauger/NZL und Ole Olsen/DK geprägt, die sich als erste in die Siegerlisten der neuen Serie einschrieben. Aber auch vormalige Sandbahn-Europameister wie Manfred Poschenrieder/D und Jon Ödegaard/NOR konnten sich im Rahmen der ersten Austragungen der Langbahn-Weltmeisterschaft Podestplätze sichern.

Der eigentlich nur als Reservefahrer angereiste Egon Müller/D sorgte dann 1974 für die erste Überraschung der Langbahn-Weltmeisterschaft. Nach einer Verletzung des qualifizierten Jan Käter/D rutschte er ins Hauptfeld und konnte sich den Titel sichern. Bis 1984 gewann Egon Müller noch zwei weitere Weltmeistertitel auf der Langbahn und erreichte vier weitere Podestplatzierungen.

Bis 1987 waren Ivan Mauger und Egon Müller mit jeweils drei Weltmeistertiteln die erfolgreichsten Fahrer in diesem Wettbewerb, bis Karl Maier/D mit Ihnen gleich zog. Im Jahre 1988 wurde Karl Maier mit seinem vierten Weltmeistertitel der bis dato erfolgreichste Fahrer der Langbahn-Weltmeisterschaft. Bis zu diesem Zeitpunkt gewannen immer wieder Fahrer den Weltmeistertitel die zunehmend auch im Speedwaysport erfolgreich waren. Sowohl im Speedway als auch auf der Langbahn den Weltmeistertitel zu erobern gelang in diesem Zusammenhang Ivan Mauger/NZL, Ole Olsen/DK, Egon Müller/D, Anders Michanek/SWE, Michael Lee/GB sowie Erik Gundersen/DK. Immer wieder waren auf den Siegerpodesten der Langbahn-Weltmeisterschaft aber auch Fahrer zu finden die sich vornehmlich auf die Langbahn spezialisiert hatten, so wurde im Jahr 1979 z. B. Alois Wiesböck/D Weltmeister.

Bereits in den achtziger Jahren machte aber auch der britischer Fahrer Simon Wigg zunehmend auf sich aufmerksam. Wiggy wie ihn seine Fans nannten gewann zwischen 1985 und 1994 fünf Weltmeistertitel und war somit neuer Rekordweltmeister in dieser Disziplin. Wigg wurde zudem 1989 Vizeweltmeister im Speedway.

Unvergessen bleibt auch der bis dato einzige Titel eines Schweizer Fahrers, als Marcel Gerhard sich 1992 in Pfarrkirchen gegen die gesamte Weltelite durchsetzen konnte[2]. Gerd Riss/D und Kelvin Tatum/GB waren dann die letzten Fahrer die sich in einem klassischen "Weltfinale" auf der Langbahn den Titel sichern konnten.

Nach der Einführung der Grand-Prix-Serie im Langbahnsport 1997 schwand auch das Interesse der Speedway-Spezialisten an dieser Serie. Durch Terminüberschneidungen mit lukrativeren Speedwayveranstaltungen, vertraglichen Verpflichtungen mit Speedway-Ligavereinen und einem geringen finanziellen Anreiz hinsichtlich der Preisgeldgestaltung sahen viele Fahrer davon ab sich über eine ganze Saison mit konkurrenzfähigem Material einzudecken, um an der Langbahn-Weltmeisterschaft teilzunehmen. Die Langbahn-Weltmeisterschaft war somit zunehmend eine Sportart für Fahrer die sich auf diese Disziplin spezialisierten.

Der erste Weltmeistertitel in der Grand-Prix-Serie ging an Tom Dunker/D. In den Folgejahren gab es immer wieder spannende Duelle um den Titel zwischen Gerd Riss/D, Kelvin Tatum/GB und Robert Barth/D. Bis 2009 machten diese drei Fahrer die Weltmeisterschaftstitel unter sich aus. In diesem Zusammenhang gewann Kelvin Tatum drei Weltmeisterschaften, Robert Barth deren vier. Zum alleinigen Rekordweltmeister krönte sich Gerd Riss im Jahre 2007 als er seinen sechsten Titel einfahren konnte. Bis 2009 gewann er zudem noch zwei weitere Weltmeisterschaften auf der Langbahn und ist bis heute mit insgesamt acht Titeln Rekordweltmeister[3].

Ab der Saison 2010 folgte dann die Siegesfahrt des fliegenden Finnen Jonas Kylmäkorpi, der die Langbahn-Weltmeisterschaft vier Jahre in Folge in beeindruckender Manier gewinnen konnte. Seit 2014 werden die Weltmeisterschaftstitel auf der Langbahn vornehmlich durch die Garde der "jungen wilden Fahrer" errungen die zunehmend auch im Speedwaysport aktiv sind. Erik Riss/D, Jannick de Jong/NL, Mathieu Trésarrieu/FRA, Martin Smolinski/D, Dimitri Bergé/FRA, Lukas Fienhage/D und Romano Hummel/NL.

Popularität der Langbahn-Weltmeisterschaft

Die Langbahn-Weltmeisterschaft als Prädikatswettbewerb im Bahnsport hat im Vergleich zur Speedway-Weltmeisterschaft einen relativ geringen internationalen Stellenwert. Traditionell werden Lang- und Grasbahnrennen nur in Deutschland, den Niederlanden, Großbritannien, Frankreich, Skandinavien und der Tschechischen Republik ausgetragen. Vereinzelte Veranstaltungen gibt es zudem in Australien und Neuseeland. Aufgrund eines geringen finanziellen Anreizes ist die Langbahn-Weltmeisterschaft ein Wettbewerb der vor allem von Hobbyrennfahrern betrieben wird. Vereinzelt zieht das Prestige des Weltmeistertitels aber auch Profifahrer an, die ansonsten überwiegend im Speedway aktiv sind.

Austragungsmodus der Langbahn-Weltmeisterschaft

Ablauf und Wertung eines "Weltfinals" 1971 - 1996

Seit der ersten Austragung im Jahr 1971 bis einschließlich 1996 wurde der Weltmeister in einem eintägigen Event ermittelt, dem sogenannten "Langbahn-Weltfinale". Um sich für das Weltfinale zu qualifizieren wurden in der jeweiligen Saison zuvor Qualifikationsrennen ausgetragen.

Von 1971 bis 1987 sowie von 1991 bis 1996 waren in den "Weltfinal-Rennen" jeweils 18 Fahrer startberechtigt. Zudem wurde das Fahrerfeld um zwei Reservefahrer ergänzt. Ein Rennen bestand aus neun Vorläufen, unterteilt in drei Wertungsblöcken von jeweils drei Läufen. In jedem Lauf standen sechs Fahrer am Startband, so dass jeder Fahrer in den Vorläufen drei Mal zum Einsatz kam. Punkteverteilung je Lauf (5-4-3-2-1-0). Die zwölf punktbesten Fahrer qualifizierten sich für zwei Semifinalläufe. Die dann punktbesten sechs Fahrer für das Finale. Weltmeister wurde der Fahrer der nach dem Finale die meisten Punkte eingefahren hatte.

In den Jahren 1988 bis 1990 waren in den "Weltfinal-Rennen" jeweils 16 Fahrer startberechtigt. Das Feld wurde um zwei bis vier Reservefahrer ergänzt. Ein Rennen bestand aus acht Vorläufen, unterteilt in vier Wertungsblöcken von jeweils zwei Läufen. In jedem Lauf standen acht Fahrer am Startband, so dass jeder Fahrer in den Vorläufen vier mal zum Einsatz kam. Punkteverteilung je Lauf (7-6-5-4-3-2-1-0). Die 16 punktbesten Fahrer qualifizierten sich für zwei Semifinalläufe. Die dann punktbesten acht Fahrer für das Finale. Weltmeister wurde der Fahrer der nach dem Finale die meisten Punkte eingefahren hatte.


Ablauf und Wertung einer Langbahn-Grand-Prix-Saison 1997 - 2012

Seit der Saison 1997 wird der Weltmeister über das "Grand-Prix-System" ermittelt.

Der Austragungsmodus für ein "Grand-Prix-Rennen" wurde in Bezug auf die vorherigen "Weltfinal-Rennen" beibehalten, jedoch auf vier- statt der bisherigen drei Wertungsblöcke erweitert.

Für die bei einem Grand-Prix erreichten Platzierungen wurden Punkte verteilt. Durch Addition der Punkte aller "Grand-Prix-Rennen" entstand das Gesamtklassement.

Platz 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18
Punkte 25 20 18 16 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1

Weltmeister wurde der Fahrer, der nach Austragung aller Grand-Prix-Rennen einer Saison die meisten Punkte eingefahren hatte.


Ablauf und Wertung einer Langbahn-Grand-Prix-Saison seit 2013

Ab der Saison 2013 wurde der Modus für die Austragung eines Grand-Prix geändert. Seitdem sind 15 Fahrer startberechtigt. Das Feld wird um zwei Reservefahrer ergänzt.

Ein Rennen besteht aus 15 Vorläufen unterteilt in fünf Wertungsblöcken von jeweils drei Läufen. In jedem Lauf stehen fünf Fahrer am Startband. In den Vorläufen kommt somit jeder Fahrer fünf mal zum Einsatz. Punkteverteilung je Lauf (4-3-2-1-0).

Die drei punktbesten Fahrer qualifizierten sich direkt für den Finallauf. Die Fahrer auf den Plätzen vier bis acht nach den Vorläufen qualifizieren sich für den "Last-Chance-Heat". Aus diesem Lauf qualifizieren sich die Fahrer auf Platz eins und zwei ebenfalls für das Finale. Die Tageswertung auf den Plätzen eins bis fünf erfolgt nach Einlaufplazierung im Finallauf.

Die Fahrer auf den Plätzen drei bis fünf im "Last-Chance-Heat" qualifizieren sich für den Plazierungslauf (Consoltation-Final), an dem auch die Fahrer auf den Plätzen neun und zehn nach den Vorläufen teilnehmen. Die Tageswertung auf den Plätzen sechs bis zehn erfolgt nach Einlaufergebnis im Plazierungslauf.

Die Fahrer auf den Plätzen elf bis 15 werden nach den Punkten in den Vorläufen gewertet.

Grand-Prix-Sieger ist der Gewinner des Finallaufs.


Für die bei einem Grand-Prix erreichten Platzierungen werden Punkte verteilt. Durch die Addition der Punkte aller Grand-Prix-Rennen entstand das Gesamtklassement.

Platz 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15
Punkte 21 19 17 15 13 11 10 9 8 7 5 4 3 2 1

Weltmeister wird der Fahrer der nach Austragung aller Grand-Prix-Rennen einer Saison die meisten Punkte eingefahren hat.

Langbahn-Grand-Prix-Challenge

Der Langbahn-Grand-Prix-Challenge ist das Qualifikationsrennen für die Langbahn-Weltmeisterschaft im Folgejahr. Im "Challenge" sind 25 Fahrer startberechtigt. Das Feld wird um zwei Reservefahrer ergänzt. Der Challenge besteht aus 25 Läufen unterteilt in fünf Wertungsblöcken von jeweils fünf Läufen. In jedem Lauf stehen fünf Fahrer am Startband, so dass jeder Fahrer fünf mal zum Einsatz kommt. Punkteverteilung je Lauf (4-3-2-1-0). Die vier punktbesten Fahrer qualifizierten sich im Challenge direkt für die Langbahn-Weltmeisterschaft in der Folgesaison.

Qualifikation für die Langbahn-Weltmeisterschaft

Folgende Fahrer sind für die Langbahn-Weltmeisterschaft qualifiziert:

- Die Top sieben Fahrer der Langbahn-Weltmeisterschaft der Vorsaison.

- Die Top vier Fahrer des Langbahn-Grand-Prix-Challenge der Vorsaison.

- Drei permanente Wildcardfahrer die zum Abschluss einer Saison vom Motorrad-Weltverband (FIM) benannt werden.

- Pro Grand-Prix wird zudem eine "Veranstalter-Wild-Card" vergeben sowie zwei Reservefahrer benannt.

Siegerlisten der Langbahn-Weltmeisterschaft

Langbahn-Weltmeisterschafts-Finale 1971 – 1996

Jahr Ort Weltmeister Platz 2 Platz 3
1971 NorwegenNorwegen Oslo NeuseelandNeuseeland Ivan Mauger Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Manfred Poschenrieder SchwedenSchweden Runo Wedin
1972 DeutschlandDeutschland Mühldorf NeuseelandNeuseeland Ivan Mauger Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Manfred Poschenrieder NorwegenNorwegen Jon Ödegaard
1973 NorwegenNorwegen Oslo DanemarkDänemark Ole Olsen Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Hans Siegl Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Manfred Poschenrieder
1974 DeutschlandDeutschland Scheeßel Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Egon Müller NeuseelandNeuseeland Ivan Mauger Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Alois Wiesböck
1975 Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Radgona Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Egon Müller NeuseelandNeuseeland Ivan Mauger DanemarkDänemark Ole Olsen
1976 TschechoslowakeiTschechoslowakei Mariánské Lázně NeuseelandNeuseeland Ivan Mauger DanemarkDänemark Ole Olsen Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Egon Müller
1977 DanemarkDänemark Aalborg SchwedenSchweden Anders Michanek Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Hans Siegl DanemarkDänemark Ole Olsen
1978 DeutschlandDeutschland Mühldorf Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Egon Müller Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Alois Wiesböck Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Peter Collins
1979 TschechoslowakeiTschechoslowakei Mariánské Lázně Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Alois Wiesböck SchwedenSchweden Anders Michanek DanemarkDänemark Ole Olsen
1980 DeutschlandDeutschland Scheeßel Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Karl Maier Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Egon Müller Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Josef Aigner

Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Christoph Betzl*

1981 Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Radgona Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Michael Lee Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Christoph Betzl SchwedenSchweden Anders Michanek
1982 DanemarkDänemark Korskro Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Karl Maier Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Alois Wiesböck Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Egon Müller
1983 TschechoslowakeiTschechoslowakei Mariánské Lázně Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Shawn Moran TschechoslowakeiTschechoslowakei Jiří Štancl Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Karl Maier
1984 DeutschlandDeutschland Herxheim DanemarkDänemark Erik Gundersen Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Egon Müller Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Karl Maier
1985 DanemarkDänemark Korskro Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Simon Wigg TschechoslowakeiTschechoslowakei Jiří Štancl Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Peter Collins
1986 DeutschlandDeutschland Pfarrkirchen DanemarkDänemark Erik Gundersen Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Peter Collins SchweizSchweiz Marcel Gerhard
1987 DeutschlandDeutschland Mühldorf Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Karl Maier Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Simon Wigg Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Shawn Moran
1988 DeutschlandDeutschland Scheeßel Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Karl Maier Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Klaus Lausch Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Chris Morton
1989 TschechoslowakeiTschechoslowakei Mariánské Lázně Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Simon Wigg TschechoslowakeiTschechoslowakei Aleš Dryml Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Karl Maier
1990 DeutschlandDeutschland Herxheim Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Simon Wigg DeutschlandDeutschland Karl Maier DeutschlandDeutschland Hans-Otto Pingel
1991 TschechoslowakeiTschechoslowakei Mariánské Lázně DeutschlandDeutschland Gerd Riss TschechoslowakeiTschechoslowakei Aleš Dryml DanemarkDänemark Jan O. Pedersen
1992 DeutschlandDeutschland Pfarrkirchen SchweizSchweiz Marcel Gerhard NeuseelandNeuseeland Mitch Shirra DeutschlandDeutschland Karl Maier
1993 DeutschlandDeutschland Mühldorf Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Simon Wigg DeutschlandDeutschland Karl Maier SchweizSchweiz Marcel Gerhard
1994 TschechienTschechien Mariánské Lázně Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Simon Wigg DeutschlandDeutschland André Pollehn DeutschlandDeutschland Gerd Riss
1995 DeutschlandDeutschland Scheeßel Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Kelvin Tatum Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Simon Wigg DeutschlandDeutschland Walter Scherwitzki
1996 DeutschlandDeutschland Herxheim DeutschlandDeutschland Gerd Riss DeutschlandDeutschland Bernd Diener DeutschlandDeutschland Robert Barth

* 1980 wurden zwei Bronzemedaillen nach Punktgleichheit vergeben, nachdem der ursprünglich auf Platz drei gewertete Alois Wiesböck im Nachhinein disqualifiziert wurde.

Langbahn-Weltmeisterschafts-Grand-Prix seit 1997

Jahr GP´s Austragungsorte Weltmeister Platz 2 Platz 3
1997 5 NiederlandeNiederlande Aduard

DeutschlandDeutschland Cloppenburg

DeutschlandDeutschland Pfarrkirchen

FrankreichFrankreich Marmande

TschechienTschechien Marienbad

DeutschlandDeutschland Tom Dunker Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Steve Schofield Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Glenn Cunningham
1998 5 NiederlandeNiederlande Aduard

FrankreichFrankreich Marmande

Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Abington

DeutschlandDeutschland Scheeßel

DeutschlandDeutschland Mühldorf am Inn

Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Kelvin Tatum DeutschlandDeutschland Robert Barth Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Steve Schofield
1999 5 DeutschlandDeutschland Jübek

FrankreichFrankreich Marmande

NiederlandeNiederlande Eenrum

DeutschlandDeutschland Berghaupten

DeutschlandDeutschland Mühldorf am Inn

DeutschlandDeutschland Gerd Riss DeutschlandDeutschland Robert Barth Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Kelvin Tatum
2000 5 DeutschlandDeutschland Jübek

Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Abington

NiederlandeNiederlande Eenrum

FrankreichFrankreich Morizes

DeutschlandDeutschland Harsewinkel

Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Kelvin Tatum DeutschlandDeutschland Robert Barth DeutschlandDeutschland Matthias Kröger
2001 4 DeutschlandDeutschland Parchim

Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Collier Street

DeutschlandDeutschland Herxheim

FrankreichFrankreich Morizes

DeutschlandDeutschland Gerd Riss Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Kelvin Tatum DeutschlandDeutschland Robert Barth
2002 5 DeutschlandDeutschland Bielefeld

FrankreichFrankreich St. Colomb de Lauzun

DeutschlandDeutschland Scheeßel

FrankreichFrankreich Morizes

DeutschlandDeutschland Parchim

DeutschlandDeutschland Robert Barth Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Kelvin Tatum DeutschlandDeutschland Gerd Riss
2003 6 DeutschlandDeutschland Bielefeld

DeutschlandDeutschland Mühldorf am Inn

FrankreichFrankreich Marmande

Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Collier Street

FrankreichFrankreich Morizes

NeuseelandNeuseeland New Plymouth

DeutschlandDeutschland Robert Barth Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Kelvin Tatum DeutschlandDeutschland Gerd Riss
2004 5 DeutschlandDeutschland Bielefeld

FrankreichFrankreich Marmande

DeutschlandDeutschland Pfarrkirchen

FrankreichFrankreich Morizes

NeuseelandNeuseeland New Plymouth

DeutschlandDeutschland Gerd Riss Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Kelvin Tatum DeutschlandDeutschland Bernd Diener
2005 4 DeutschlandDeutschland Mühldorf am Inn

FrankreichFrankreich Marmande

DeutschlandDeutschland Parchim

FrankreichFrankreich Morizes

DeutschlandDeutschland Robert Barth DeutschlandDeutschland Gerd Riss Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Paul Hurry
2006 3 FrankreichFrankreich Saint Macaire

FrankreichFrankreich Morizes

DeutschlandDeutschland Vechta

DeutschlandDeutschland Robert Barth FinnlandFinnland Joonas Kylmäkorpi DeutschlandDeutschland Gerd Riss
2007 3 DeutschlandDeutschland Pfarrkirchen

FrankreichFrankreich Saint Macaire

FrankreichFrankreich Marmande

DeutschlandDeutschland Gerd Riss FinnlandFinnland Joonas Kylmäkorpi FrankreichFrankreich Mathieu Trésarrieu
2008 4 TschechienTschechien Marienbad

FrankreichFrankreich Saint Macaire

FrankreichFrankreich Morizes

DeutschlandDeutschland Vechta

DeutschlandDeutschland Gerd Riss Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Glen Phillips NiederlandeNiederlande Dirk Fabriek
2009 5 TschechienTschechien Marienbad

FrankreichFrankreich Marmande

DeutschlandDeutschland Herxheim

FrankreichFrankreich Morizes

DeutschlandDeutschland Vechta

DeutschlandDeutschland Gerd Riss FrankreichFrankreich Stéphane Trésarrieu NiederlandeNiederlande Dirk Fabriek
2010 6 DeutschlandDeutschland Pfarrkirchen

FrankreichFrankreich Saint Macaire

FrankreichFrankreich Marmande

NiederlandeNiederlande Eenrum

DeutschlandDeutschland Vechta

TschechienTschechien Marienbad

FinnlandFinnland Joonas Kylmäkorpi NiederlandeNiederlande Theo Pijper DeutschlandDeutschland Richard Speiser
2011 7 TschechienTschechien Marienbad

NorwegenNorwegen Forus

FinnlandFinnland Forssa

FrankreichFrankreich Marmande

NiederlandeNiederlande Groningen

DeutschlandDeutschland Vechta

FrankreichFrankreich Morizes

FinnlandFinnland Joonas Kylmäkorpi DeutschlandDeutschland Richard Speiser DeutschlandDeutschland Stephan Katt
2012 6 FinnlandFinnland Forssa

NorwegenNorwegen Forus

NiederlandeNiederlande Groningen

FrankreichFrankreich Marmande

FrankreichFrankreich Morizes

DeutschlandDeutschland Vechta

FinnlandFinnland Joonas Kylmäkorpi DeutschlandDeutschland Martin Smolinski TschechienTschechien Josef Franc
2013 6 FinnlandFinnland Forssa

NorwegenNorwegen Forus

FrankreichFrankreich Marmande

PolenPolen Rzeszow

DeutschlandDeutschland Vechta

FrankreichFrankreich Morizes

FinnlandFinnland Joonas Kylmäkorpi NiederlandeNiederlande Jannick de Jong Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Richard Hall
2014 5 DeutschlandDeutschland Herxheim

FrankreichFrankreich Marmande

NiederlandeNiederlande Eenrum

FrankreichFrankreich Morizes

DeutschlandDeutschland Mühldorf am Inn

DeutschlandDeutschland Erik Riss NiederlandeNiederlande Jannick de Jong FinnlandFinnland Joonas Kylmäkorpi[4]
2015 4 DeutschlandDeutschland Herxheim

NiederlandeNiederlande Eenrum

DeutschlandDeutschland Vechta

FrankreichFrankreich Morizes[5]

NiederlandeNiederlande Jannick de Jong DeutschlandDeutschland Erik Riss FrankreichFrankreich Dimitri Bergé
2016 5 DeutschlandDeutschland Mühldorf am Inn

NiederlandeNiederlande Eenrum

FinnlandFinnland Forssa

FrankreichFrankreich Morizes

DeutschlandDeutschland Vechta

DeutschlandDeutschland Erik Riss NiederlandeNiederlande Jannick de Jong FrankreichFrankreich Mathieu Trésarrieu
2017 5 DeutschlandDeutschland Herxheim

FrankreichFrankreich La Reole

DeutschlandDeutschland Mühldorf am Inn

NiederlandeNiederlande Eenrum

FrankreichFrankreich Morizes

FrankreichFrankreich Mathieu Trésarrieu DeutschlandDeutschland Michael Härtel TschechienTschechien Josef Franc
2018 5 DeutschlandDeutschland Herxheim

FrankreichFrankreich La Reole

NiederlandeNiederlande Roden

NiederlandeNiederlande Eenrum

DeutschlandDeutschland Mühldorf am Inn

DeutschlandDeutschland Martin Smolinski[6] FrankreichFrankreich Dimitri Bergé FrankreichFrankreich Mathieu Trésarrieu
2019 5 DeutschlandDeutschland Herxheim

FrankreichFrankreich La Reole

DeutschlandDeutschland Mühldorf am Inn

FrankreichFrankreich Morizes

NiederlandeNiederlande Roden

FrankreichFrankreich Dimitri Bergé DeutschlandDeutschland Martin Smolinski FrankreichFrankreich Mathieu Trésarrieu
2020 2 FrankreichFrankreich Morizes

PolenPolen Rzeszow

DeutschlandDeutschland Lukas Fienhage DanemarkDänemark Kenneth Kruse Hansen FrankreichFrankreich Mathieu Trésarrieu
2021 2 FrankreichFrankreich Marmande

PolenPolen Rzeszow

NiederlandeNiederlande Romano Hummel DeutschlandDeutschland Martin Smolinski NiederlandeNiederlande Theo Pijper

Medaillenspiegel der Langbahn-Weltmeisterschaft nach Fahrern

Platz Fahrer Gold medal world centered-2.svg Silver medal world centered-2.svg Bronze medal world centered-2.svg Gesamt
1. Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Gerd Riss 8 1 4 13
2. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Simon Wigg 5 2 0 7
3. Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Robert Barth 4 3 2 9
4. Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Karl Maier 4 2 4 10
5. FinnlandFinnland Jonas Kylmäkorpi 4 2 1 7
6. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Kelvin Tatum 3 4 1 8
7. Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Egon Müller 3 2 2 7
8. NeuseelandNeuseeland Ivan Mauger 3 2 0 5
9. Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Erik Riss 2 1 0 3
10. DanemarkDänemark Erik Gundersen 2 0 0 2
11. NiederlandeNiederlande Jannick de Jong 1 3 0 4
Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Martin Smolinski 1 3 0 4
13. Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Alois Wiesböck 1 2 1 4
14. DanemarkDänemark Ole Olsen 1 1 3 5
15. SchwedenSchweden Anders Michanek 1 1 1 3
FrankreichFrankreich Dimitri Bergé 1 1 1 3
17. FrankreichFrankreich Mathieu Trésarrieu 1 0 5 6
18. SchweizSchweiz Marcel Gerhard 1 0 2 3
19. Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Shawn Moran 1 0 1 2
20. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Michael Lee 1 0 0 1
Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Tom Dunker 1 0 0 1
Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Lukas Fienhage 1 0 0 1
NiederlandeNiederlande Romano Hummel 1 0 0 1
24. Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Manfred Poschenrieder 0 2 1 3
25. Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Hans Siegl 0 2 0 2
TschechienTschechien Jiri Stancl 0 2 0 2
TschechienTschechien Ales Dryml 0 2 0 2
28. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Peter Collins 0 1 2 3
29. Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Christoph Betzl 0 1 1 2
Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Bernd Diener 0 1 1 2
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Steve Schofield 0 1 1 2
NiederlandeNiederlande Theo Pijper 0 1 1 2
Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Richard Speiser 0 1 1 2
34. Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Klaus Lausch 0 1 0 1
NeuseelandNeuseeland Mitch Shirra 0 1 0 1
Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland André Pollehn 0 1 0 1
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Glen Phillips 0 1 0 1
FrankreichFrankreich Stéphane Trésarrieu 0 1 0 1
Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Michael Härtel 0 1 0 1
DanemarkDänemark Kenneth Kruse-Hansen 0 1 0 1
41. NiederlandeNiederlande Dirk Fabriek 0 0 2 2
TschechienTschechien Josef Franc 0 0 2 2
43. SchwedenSchweden Runo Wedin 0 0 1 1
NorwegenNorwegen Jon Ödegaard 0 0 1 1
Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Josef Aigner 0 0 1 1
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Chris Morton 0 0 1 1
Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Hans-Otto Pingel 0 0 1 1
DanemarkDänemark Jan O. Pedersen 0 0 1 1
Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Walter Scherwitzki 0 0 1 1
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Glen Cunningham 0 0 1 1
Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Matthias Kröger 0 0 1 1
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Paul Hurry 0 0 1 1
Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Stephan Katt 0 0 1 1
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Richard Hall 0 0 1 1

Medaillenspiegel der Langbahn-Weltmeisterschaft nach Nationen

Platz Nation Gold medal world centered-2.svg Silver medal world centered-2.svg Bronze medal world centered-2.svg Gesamt
1. Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Deutschland 25 24 22 71
2. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Großbritannien 9 9 8 26
3. FinnlandFinnland Finnland 4 2 1 7
4. NeuseelandNeuseeland Neuseeland 3 3 0 6
5. DanemarkDänemark Dänemark 3 2 4 9
6. NiederlandeNiederlande Niederlande 2 4 3 9
7. FrankreichFrankreich Frankreich 2 2 6 10
8. SchwedenSchweden Schweden 1 1 2 4
9. SchweizSchweiz Schweiz 1 0 2 3
10. Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 1 0 1 2
11. TschechienTschechien Tschechische Republik 0 4 2 6
12. NorwegenNorwegen Norwegen 0 0 1 1

Langbahn-Team-Weltmeisterschaft

Neben der individuellen Langbahn-Weltmeisterschaft führte der Motorrad-Weltverband "FIM" ab der Saison 2007 eine Langbahn-Team-Weltmeisterschaft für Nationalmannschaften ein.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. FIM Long Track World Championship. Abgerufen am 24. September 2021 (englisch).
  2. Langbahn Weltfinale 1992 - Pfarrkirchen. In: Youtube. 5. Dezember 2014, abgerufen am 24. September 2021.
  3. Gerd Riss Rekordweltmeister auf der Langbahn. In: Speedweek.com. 7. April 2019, abgerufen am 21. September 2021.
  4. Jonas Kylmäkorpi. 14. Februar 2020, abgerufen am 24. September 2021.
  5. FIM: World Longtrack Championship Grand Prix 4 - Morizes, France. In: Youtube. FIM, 23. September 2015, abgerufen am 24. September 2021 (englisch).
  6. DMSB: Martin Smolinski - Langbahn Weltmeister 2018. In: Deutscher Motorsport Bund. 2. Oktober 2018, abgerufen am 24. September 2021.